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June 7, 2008

Neues Notebook im Anmarsch

Filed under: Hardware — Tags: — martin @ 12:59 pm

Mein Macbook hat sich ja nun leider entschieden, ganz gewaltig abzustinken. Memtest86+ bringt mit keinem RAM-Modul einen erfolgreichen Test zustande. Davon abgesehen, daß das die Probleme, die ich so hatte, nur bestätigt, kann es aber auch durchaus sein, daß Memtest86+ ein generelles Problem mit Macbooks hat. Das weiß man mit Apple-Hardware ja nie so genau. “Techtool Deluxe”, das zu AppleCare gehört, hält den Speicher jedenfalls im Gegensatz zu Memtest86+ für in Ordnung.

Nachdem ich vorgestern ja bereits höllisch Frust geschoben hatte, weil mir MacOS die lebensnotwendige VMware mit “Windows” zerschossen hatte, war das mit Memtest86+ jetzt der Punkt, an dem ich ein neues Wintel-Notebook bestellt habe, um mich auf keine weiteren Experimente einlassen zu müssen.

Wenn ich mit dem neuen System produktiv bin, gebe ich das Macbook dann nochmal zur Apple-Care-Garantie. In der Hoffnung, daß der Spuk irgendwann ein Ende nimmt.

Update: Ach ja, das neue wird ein Asus U6. Lack und Leder. Voraussichtlich Mittwoch oder Donnerstag nehme ich es in Empfang.

Die Antwort auf alles?

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 7:01 am

June 5, 2008

Gestrichen Voll

Filed under: Hardware — Tags: , , , — martin @ 3:34 pm

Ganz unschuldig spielte ich heute früh ein wenig mit Subversion, der erwähnten SSH-Tunnelung und SCPlugin herum, als das Macbook plötzlich komplett und ohne Zugriff auf die üblichen Rettungswege einfror. Vermutlich ein Ressourcenkonflikt(chen), weil ich SCPlugin benutzen wollte, während der svn-Wrapper zum Editieren geöffnet war.

Nach fünf Minuten habe ich dann den Rechner aus- und wieder eingeschaltet.

Danach wollte meine VMware mit “Windows”, die ich leider brauche, um einen zahlungskräftigen Kunden zu beglücken, nicht mehr starten und ließ sich auch mittels der tollsten Hilfsmittel und Live-CDs nicht mehr zur Kooperation bewegen. Die virtuelle Platte war aus “Windows”-Sicht wie neu und unformatiert. Mit diversen innerhalb der VMware angebooteten Live-CDs konnte man sie zwar noch mounten, aber kein Directory-Listing anzeigen. Der ganze MBR-Quatsch, den man so kennt, fruchtete ebenfalls nicht. Die Installations-CD von “Windows” verweigerte mit der Platte in diesem Zustand die Kooperation und hängte sich nach dem ersten Tastendruck ebenfalls weg.

Ein Restore des zwei Wochen alten Backup der VM sah auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, legte sich dann aber beim ersten Reboot in einer Endlosschleife aufs Kreuz. Kaum mehrere Stunden später war das Problem dann mittels einer XP-Reparaturinstallation behoben. Jetzt gibt “Outlook” noch Fehler aus. Die müßte ich morgen irgendwie in den Griff bekommen.

Ich bin stinksauer. Auf “Windows”, weil es im Ernstfall so kack-benutzerunfreundlich zu bedienen ist. Auf die VMware, die es zuläßt, daß das Plattenimage derart unwiederbringlich versenkt wird, und vor allem auf MacOS, das es sich leisten kann, aus dem nichtigsten aller Gründe einfach mal komplett mit fliegenden Fahnen abzusemmeln. Scheiße!!!

Ach ja. Aus Forscherdrang habe ich dann nochmal versucht, “Windows XP” nativ zu installieren, mittels Bootcamp. Das macht auch schön eine halbe Stunde lang rum, bis zum Reboot, und dann steht auf dem Bildschirm “Medienfehler, Neustart: Taste drücken”. Ganz großartig, wirklich!

Jetzt reagiere ich mich gleich mal beim Rasenmähen ab und hole mir dann das Komplettbackup vom 18.5. zurück.

Es wird wieder Zeit für ein freies UNIX auf dem Laptop. Alles andere bringt echt nur Kummer. :-(

March 18, 2008

Gummilippe

Filed under: Hardware — Tags: , , — martin @ 11:53 pm

Am Rande der dritten Reparatur meines Macbook hatte ich ein halbes Stündchen Zeit, um ausgiebig ein Macbook Air zu befummeln. Ohne Beaufsichtigung durch Verkäufer, ohne Publikumsandrang, und ohne Diebstahlsicherung, so daß ich es vollkommen ohne Eile und ohne Bedenken von allen Seiten betrachten konnte. Es ist einfach schön, in einen Laden zu kommen, wo man nicht wie ein flüchtiger Verbrecher behandelt wird.

Besonders gut gefallen hat mir der Dämmerungssensor in Kombination mit der beleuchteten Tastatur. Daß ich diese Tastatur für die beste Notebooktastatur aller Zeiten halte, ist ja nicht weiter verwunderlich, denn das geht wohl jedem so, der sich am Macbook davon überzeugen durfte. Knackig finde ich auch die Art, wie die Klappe mit den Ports betätigt wird.

Trotz allem positiven, bleibe ich bei meiner ersten Einschätzung, daß das Gerät einfach zu voluminös ist. Der breite Rand um den Bildschirm stört mich schon beim Macbook. Bei einem Gerät, das mit aller Macht das schlankste sein will, geht er wirklich garnicht. Da, wo der Rechner so extrem abgeplattet ist, hätte besser der Footprint reduziert werden sollen, statt den “flachsten” Rechner zu konstruieren.

Ein Manko an der Konstruktion ist mir aufgefallen, und das ist die das Display umlaufende Gummilippe. Diese ist gegenüber der Grifföffnung an der Vorderkante nicht ausgespart und wird beim Aufklappen an dieser Stelle zwangsläufig nahezu immer mit den Fingern berührt. Meine Erfahrungen mit solchen Materialien sind nicht die besten und ich bin mal gespannt, wie diese Stelle bei den Air-Besitzern in 2 Jahren aussieht.

Da sich ein Trend abzeichnet, daß ich ab Herbst viel weniger unterwegs in irgendwelchen Hotels, sondern mehr zuhause sein werde, habe ich dem Verkäufer mal Löcher über den Mac Pro in den Bauch gefragt. Mit großzügig dimensionierten Rechnern habe ich nämlich recht gute Erfahrungen gemacht. Was am Anfang richtig schnell ist, brummt unbemerkt vor sich hin und wird vor Ablauf von 5 Jahren schonmal überhaupt nicht durch Performancedefizite auffallen und mit etwas Glück nach 10 Jahren noch immer sein Geld verdienen.

Mal schauen, was bis Ende des Jahres so geht. Finanziell, meine ich.

February 19, 2008

USB slow in MacOS 10.5.2?

Filed under: Software — Tags: , , , — martin @ 9:46 pm

Oh well, the troubles with MacOS 10.5.2 aren’t about to stop. Now I’m discovering that USB transfers from my camera’s memory card are painfully slow, no matter whether I use a card reader or connect the camera directly to USB. The hardware is USB 2 but the transfer speed feels more like USB 1, which means that it is very, veeery, veeeeery slow. Once again, I’m not alone in this, although many (if not most) users seem to have had the same problem before upgrading to 10.5.2 already:

An interesting observation is that in these discussions, random stuck-in-the-mud Firewire proponents show up and start telling people that USB has always been inferior anyway. Weird. As if anyone could just plug in their digital camera through Firewire instead of USB.

I’ll now try a reboot and a few resets of the whatever-manager. I doubt it helps, but it’s probably worth a try. (Update: A reboot and three ritualistic Alt+Cmd+P+R resets have fixed it, at least for now.)

February 5, 2008

Crackbook reloaded

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 3:45 pm

Ganz klasse: Bei meinem Macbook bröckelt das Topcase nun ebenfalls. Er bekommt dann demnächst das vierte Topcase. Damit haben wir im Moment zwei bröckelnde Macbooks gleichzeitig im Haus.

January 22, 2008

Macbook = Crackbook

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 8:46 am

Nicht, weil es so schnell süchtig macht, sondern weil es sich gern mal ganz ohne fremde Hilfe in seine Bestandteile auflöst: My MacBook Was Cracked By Itself

Mein eigenes Macbook hat’s schon zweimal erwischt (jeweils auf Garantie) und jetzt ist das von meiner Frau an der Reihe. Das nervt!

January 16, 2008

Re-air-lity Check

Filed under: Hardware — Tags: , , — martin @ 7:03 am

RDF hin oder her, man sollte die Euphorie über das Macbook Air wirklich behutsam dosieren:

  • Der Footprint des Air entspricht auf den Millimeter genau dem des gemeinen Plastik-Macbooks und liegt somit weit oberhalb dessen, was man als Subnotebook durchgehen lassen kann.
  • Die Chipsatzgrafik ist ebenfalls mit dem Plastik-Macbook identisch.
  • Ein würdiger Nachfolger für das kleine dicke Powerbook 12″ läßt somit noch immer auf sich warten.
  • Toshiba hatte bereits 2002 ein dünneres Gerät im Sortiment. Natürlich häßlich wie die finstere Nacht. Aber wenn wir das Spiel mit den Superlativen schon spielen wollen, dann bitte ohne Ausreden.
  • Die Vorstellung neuer Macbook Pros ist mittlerweile höchst überfällig und die Enttäuschung darüber, daß Lifestyle bei Apple Vorfahrt zu haben scheint, wird auch bei den Fans jeden Tag größer.

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