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May 6, 2007

IMAP Essentials

Filed under: Internet — Tags: — martin @ 9:41 am

Peer Heinleins Artikel “Wie IMAP wirklich funktioniert” aus dem Linux-Magazin 06/07 ist zwar nicht zu 100% nach meinem Geschmack, aber mit RFC 3501 in der anderen Hand hat’s dann doch geklappt.

Also hier die wichtigsten IMAP-Kommandos für Troubleshooting & Co.:

1. Verbindung zum IMAP-Server aufbauen.
1a. Unverschlüsselt:
telnet imapserver 143
1b. Verschlüsselt per SSL (mit Client-Zertifikat):
openssl s_client (-key key.pem -cert cert.pem) -connect imapserver:993
1c. Verschlüsselt per STARTTLS (mit Client-Zertifikat):
openssl s_client (-key key.pem -cert cert.pem) -starttls imap -connect imapserver:143

Ab hier muß beachtet werden, daß jedem IMAP-Kommando eine Session-ID vorangestellt werden muß. Wir nehmen hier mal ein blankes “x”:

2. Einloggen
x login username password

3. Alle vorhandenen Ordner anzeigen
x list "" "*"

4. In einen Ordner wechseln
x select INBOX

5a. IDs der (un)gelesenen Mails auflisten:
x search seen
x search unseen

5b. IDs aller Mails auflisten:
x search all

6a. (Un)gelesene Mails nach einem bestimmten Text durchsuchen
x search seen text nigeria
x search unseen text nigeria

6b. Alle Mails nach einem bestimmten Text durchsuchen
x search all text nigeria

7. Mailbody einer Mail holen, ohne sie als ‘seen’ zu markieren
x fetch 147 body.peek[]

8. Header einer Mail holen, ohne sie als ‘seen’ zu markieren
x fetch 1612 body.peek[header]

9. Und tschüss
x logout

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2 Comments »

  1. Moin moin und danke,
    dafür, daß jemand aus der Linux-Eierkopfgemeinde(ist nicht böse gemeint) einfach praktischen, pragmatischen, nährwertigen Tip ohne oberlehrerhaftes IT-Professoren-Gehabe á la http://www.dovecot.org/list/dovecot/2006-April/012632.html
    weitergibt; nach Wochen mit Postfix, Cyrus-SASL (saslauthd), Dovecot irreführenden Fehlermeldungen aufgrund unvollständiger FAQ’s und Tutorials ist sowas wirklich erholsam: einfach zu sagen, wenn du mit deinem IMAP-Server testweise telnetten willst, darf die SessionID nicht fehlen, anstatt – siehe oben.
    Es ist die Dynamik dieser Kultur(Linux Professionels), die es immer schwieriger macht, für Linux im Desktopbereich Interessenten zu gewinnen(außerdem erinnert mich die Distributionenvielfalt/wirrwarr der Linux-Welt mehr und mehr an die krankhaft proprietäre Welt vor IBM-PC und MS-DOS!).
    Grüße
    Kalle

    Comment by Karl-Heinz Gerum — June 6, 2007 @ 6:54 pm

  2. Danke! Ich bin ja leider auch Linux-Profi, aber vom Horten von “Herrschaftswissen” halte ich nicht so besonders viel. Noch dazu, wenn es sich bei Licht betrachtet als so unspektakulär herausstellt, wie das hier beschriebene. 😉

    Comment by Martin Schmitt — June 6, 2007 @ 7:14 pm


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