#!/bin/blog

June 12, 2008

Goldenes Zitat

Filed under: Egoblogging — Tags: , — martin @ 4:56 am

An der Flughafen-Sicherheitskontrolle.

Er: Hui, da ist aber einiges drin. In den Rucksack würde ich gern mal reinschauen.
Ich: Klar. Kein Problem. Hier ein Fach, da ein Fach…
Er: *kruschtel*
Ich: …dort eins, hier eins und dort noch eins.
Er: Da sind aber viele Kabel drin…
Ich: …geht heute ja kaum noch ohne…
Er: …aber die Kabel sind ja nicht in verdächtiger Weise miteinander verbunden. Guten Flug!
Ich: Danke!

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7 Comments »

  1. 😀

    Ich durfte in Frankfurt noch mal meinen Koffer umkrempeln [lassen] — verdächtig viele Kabel. Ja, sorry. Externe Festplatte, Netzteil(e), Netzwerkkabel, USB-Hub, deutsche Steckdosenleiste mit Adapterstecker etc. — was man halt so braucht, wenn man für mehrere Monate in einem anderen Land lebt und arbeitet.

    Der DVI-Monitoradapter war für den Sicherheitsbeamten das interessanteste Fundstück, der durfte auch noch mal eine Ehrenrunde durch El Durchleuchter drehen. “Was ist das denn? Sowas habe ich noch nie gesehen!”

    Comment by Jean Pierre — June 12, 2008 @ 10:24 am

  2. Das ist nur eine erfundene Geschichte, oder?

    por’*erschrocken*’ts

    Comment by ports — June 12, 2008 @ 10:47 am

  3. Daraus das du noch hier schreibst schließe ich mal, dass du dir das “Nene, das stöppsel ich erst an Bord zusammen.” verkniffen hast ;-).

    Comment by Patrick — June 12, 2008 @ 11:30 am

  4. ports: Doch, doch, genauso hat es sich zugetragen. Ich habe neuerdings eine Fluggesellschaft als Kunden, dort hat sich der Spruch schon zum Running-Gag entwickelt. 😀

    Comment by martin — June 12, 2008 @ 2:43 pm

  5. Da faellt mir nichts zu ein….

    Gestern im #!/bin/blog gelesen und fuer einen Gag gehalten.

    An der Flughafen-Sicherheitskontrolle.
    Er: Hui, da ist aber einiges drin. In den Rucksack würde ich gern mal reinschauen.
    Ich: Klar. Kein Problem. Hier ein Fach, da ein Fach…
    Er: *krus…

    Trackback by datenhafen — June 13, 2008 @ 7:05 am

  6. Genervt von der Sicherheitskontrolle am Flughafen? Frustriert von der Tatsache, daß ein paar schnell umgeschulte Langzeitarbeitslose am Fraport uns das Weltterroristentum vom Hals halten sollen? Immer noch keine befriedigende Antwort von den Herren am Metalldetektor bekommen, warum noch kein ICE von der Lahntalbrücke gesegelt oder ein LKW voller Sprengstoff eine Ostseefähre versenkt hat – wo die doch gar keine Sicherheitskontrollen machen?

    Und warum in Hahn den Gürtel ausziehen (diese Messerfotos kennen wir ja) und in Frankfurt die Schuhe? Was wenn der Schuhbomber nun Ryanair fliegt?

    Was ist mit den vielen Milliarden Euro, die uns EU-Bürgern in Kosmetik & Softdrinks weggenommen und vernichtet werden? Das ist ein realer Wohlstandsverlust – und alles nur, weil die Flughäfen gerne Geld für bessere Röntgengeräte sparen möchten?

    Es wird Zeit für den mündigen und freiheitsliebenden Bürger, zurück zu schlagen. Der mündige Bürger reist ab sofort immer mit einer Wasserflasche im Gepäck. Der Laptop wird erst nach Aufforderung ausgepackt. Bei Fragen vom Security-Personal tut man erst mal schwerhörig.
    Jacke – in die erste Plastikschale. Den Laptop in die 2. – nach Aufforderung. Dann die Laptoptasche. Oh, Geldbeutel und Schlüssel vergessen – piep – die kommen in die 3. Plastikschale. Da kommt ja auch schon die Laptoptasche wieder, wegen der Wasserflasche. Piep. Oh, der Gürtel. Na klar (mecker, mecker beim Personal). Der Gürtel landet in der 4. Plastikschale. Weil der hoch gebildete und stets freundliche Security-Mann des Bürgers Gegenrede gar nicht leiden kann, sind nun auch die Schuhe noch dran. OK, aber grundsätzlich landen die in der 5. Plastikschale. Piept noch immer? Ach je, die Armbanduhr. Oder die Brille? Fazit: 6 Schalen & eine Laptoptasche. Das Ausgangsband hinter der Maschine ist voll. Der mündige Bürger zieht am Band in aller Ruhe minutenlang seine Sachen wieder an, prüft den Laptop, packt ihn ein und vergisst nicht, den Security-Hilfsarbeiter artig zum Abschied zu grüßen, während dieser von ca. 200 Leuten vor dem Metalldetektor ob der Verzögerung mit Blicken getötet wird.

    Wie viele solcher mündiger Bürger braucht es eigentlich, um einen Flieger verspätet abheben zu lassen? Um die Security-Performance von Terminal A zu ruinieren? Würde der Security-Wahn weiterhin auf der Tagesordnung stehen, wenn Flugzeuge ständig Gebühren für Verspätungen zahlen müssten?

    Ach so, wir brauchen doch Sicherheit. Ja, wohl wahr. Der Bundesgrenzschutz hat mir noch keine befriedigende Antwort darauf gegeben, wie die aktuelle Sicherheitskontrolle verhindern würde, daß ein Terrorist mit mindestens 12 Stunden McGypher-Fernsehkonsum nicht doch einen kapitalen Flammenwerfer oder Schneidbrenner aus Duty-Free-Rum, Silikonschlauch, Stahl-Kugelschreiber, einem Platinschmuckstück als Zünder und der medizinischen Sauerstoff-Gasflasche an Bord des Flugzeugs basteln würde. Oder der klassische 80er-Jahre-Drogenschmuggler-Film. Plastiksprengstoff in Kondomen verschluckt. Abführmittel als Aspirin gefälscht. Kommt doch dauernd vor, das mit den Kondomen und dem Kokain.

    Aber der Profiterrorist lacht sich vermutlich ins Fäustchen über die vergeudete Lebenszeit und verlorenen Wohlstand und vergeudete Lebensfreude des Westens… und kauft schon mal Dünger für die Ostseefähre seiner Wahl.

    Guten Flug in die Ferien! Und denken Sie dran: Immer nur einen Gegenstand pro Plastikschale – und nur nach Aufforderung, so lange bis der Schichtleiter der Sicherheitskontrolle weint. Und dann sagen Sie ihm: „Sie müssen doch nicht in der Flugbranche arbeiten. Sie könnten doch auch die Bahn wählen.“

    Comment by flieger — June 25, 2008 @ 1:36 pm

  7. Genervt von der Sicherheitskontrolle am Flughafen?…

    Da habe ich in den Kommentaren zu Goldenes Zitat im #!/bin/blog von “flieger” einen so hervoragenden Text gelesen, dass ich den nicht einfach nur verlinken, sondern auch hier zeigen moechte.

    Genervt von der Sicherheitskontrolle am Flughafen? Frust…

    Trackback by datenhafen — June 26, 2008 @ 7:15 am


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