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April 4, 2013

Essential Mac Tools

Filed under: Software — Tags: — martin @ 10:43 am

Ich wurde gefragt, welche Tools ich unter MacOS am häufigsten benutze. Also, hier der gefühlt drölfmilliardste Post zum Thema, und das, obwohl ich bis heute auf MacOS 10.7 unterwegs bin.

Vorweg, es fehlen ein paar Dinge auf der Liste:

  • 20130404113441Ein Texteditor. Die Frage nach dem besten Texteditor ist ein beliebtes Diskussionsthema unter Mac-Usern. Ich bearbeite aber alle Texte mit vim in der Shell. In absoluten Grenzfällen, wo es aufgrund fremdsprachlicher Schriftzeichen zu Darstellungsproblemen mit den Mac-Fonts im Terminal kommt, greife ich auf TextWrangler zurück.
  • Ein alternatives Terminal. Dafür habe ich beim besten Willen noch keinen Anwendungsfall gefunden.
  • Eine Firewall. Wenn ich vor CCC-Veranstaltungen im unumkehrbar paranoiden Schub bin und glaube, dass das Abschalten von Diensten und das aktivieren der MacOS-Firewall nicht reichen, spiele ich hier und da mit WaterRoof oder IceFloor rum. Das Überwachen ausgehender Verbindungen, etwa mit Little Snitch, überlasse ich generell anderen.

Hier jetzt aber die Liste meiner wichtigsten Mac-Tools. Mit (€) sind die markiert, für die ich meiner Erinnerung nach bezahlt habe.

  • XCode und Homebrew – Wenn man ein brauchbares System für die UNIX-/Linux-Administration haben will, führt an Homebrew derzeit kein Weg vorbei, da selbst einfache Tools wie GnuPG, git oder wget in der Standardinstallation von MacOS fehlen.
  • XQuartz – Tja, um X11-Applikationen anzuzeigen.
  • Adium – Der wohl bekannteste Instant-Messaging-Client für die verschiedensten Netze.
  • Alfred (€) – Ein Launcher-Tool für Apps und sonst alles mögliche, auch mit eigenen Keywords und Hotkeys.
  • AppCleaner – Es gibt viele Workarounds für die fehlende Paketverwaltung unter MacOS, an diesem hier bin ich hängen geblieben.
  • Burn – Ein Open-Source CD-Brennprogramm. Seit Jahren ohne Weiterentwicklung, macht aber was es soll.
  • ClamXav – Die MacOS-Version des Open-Source Virenscanners. Ich scanne mit ClamXav Sentry aber tatsächlich nur meinen Download-Ordner.
  • coconutBattery – Das Schätzeisen für den Penisvergleich mittels Batteriekapazität.
  • ControlPlane – Ein kontextsensitiver Switcher für Netzwerkumgebungen. Tolle Software, hieß früher Marco Polo und hat seit kurzem einen neuen Namen und neue Entwickler.
  • Cyberduck (€) – Ein Multiprotokoll-Filetransfer-Client. Ich komme für gelegentliche FTP-Transfers gut damit klar, und habe sogar gespendet.
  • Dropbox und Evernote – Na klar.
  • Firefox – Ich habe damals die Firefox-1.0-Werbekampagne mit gesponsort, und bis heute führt kein ernsthafter Weg an Firefox vorbei. Chrome ist zu sehr Google, und Safari ist zu sehr Spielzeug. Außerdem bin ich für jedes plattformübergreifend verfügbare Tool dankbar.
  • GrandPerspective – Ein Tool, um die Festplattenbelegung als Tree Map zu visualisieren ist auf kleinen SSDs ein Muss.
  • Keka – Ein Archivierungstool für ZIP und RAR. Kann auch passwortgeschützte Archive erstellen. Wahrscheinlich bin ich deshalb dabei hängen geblieben.
  • Language Switcher – Ein Hilfsprogramm, um Programme fallweise in anderen Sprachen zu starten.
  • Linkinus (€) – Der am wenigsten schlechte IRC-Client für den Mac.
  • OpenOffice.org – Um Lock-In durch Bürosoftware von Microsoft oder gar Apple zu vermeiden. Den Absprung zu LibreOffice habe ich irgendwie verpasst.
  • Password Gorilla – Ein grottenhässlicher Password Manager, den es auch unter Linux gibt, und dessen Datenbank dank Kompatibilität zu Password Safe auch unter Windows, iOS und Android benutzbar ist.
  • SuperDuper (€) – Irgendwann bin ich mal an dieser Alternative zu Carbon Copy Cloner hängen geblieben, benutze sie aber, seit es TimeMachine gibt, nur noch gelegentlich bei Festplatten-Umbauten.
  • Thunderbird – Plattformübergreifender Mail-Client. Aktuelle Releases sind etwas stabiler als noch vor einigen Monaten. In zwölf Jahren unter MacOS habe ich ehrlich gesagt noch nicht einmal versucht, das eingebaute Mailprogramm zu benutzen.
  • TinkerTool und TinkerTool System – Die einschlägig bekannten Basteltools für superkrasse Poweruser, die ich aber nur für absolute Kleinigkeiten benutze.
  • uTorrent – Macht mir auf dem Mac von allen Bittorrent-Clients den rundesten Eindruck.
  • Viscosity (€) – Ein wirklich super funktionierendes Frontend für OpenVPN. Vorsicht, IPv6 per TAP funktioniert auch damit unter MacOS nicht.
  • VLC – Spielt im Gegensatz zu Quicktime einfach alles ab.
  • Wireshark – Gefällt mir als Standalone-App etwas besser als per Homebrew, sieht aber per X11 erwartungsgemäß grottig aus.

Viel Spaß damit!

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