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May 28, 2008

Mit Plan planlos

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 7:22 pm

Mitte der Neunziger habe ich mal kurze Zeit in Berlin gearbeitet. Und weil es diese neckischen portablen Navigationssysteme noch nicht gab, hatte ich mir damals gleich als erstes einen Stadtplan besorgt. Das damals auf ein halbes Jahr angesetzte Projekt wurde, weil der Kunde plötzlich pleite war, nach zwei Wochen abgeblasen, und so lag der druckfrische Stadtplan mehr als 10 Jahre lang bei mir zuhause herum.

Heute war der große Tag, an dem er wieder zum Einsatz kommen sollte. Und, was soll ich sagen? Es war zwecklos. Der Berliner Verkehrslinienplan aus meinem Stadplan hat mit der Realität nicht das geringste gemein. Bahn- und Buslinien sind neu hinzugekommen. Neue Bahnhöfe. Umbenannte Bahnhöfe. Da, wo es im modernen Berlin einiges zu sehen gibt, war damals noch Brachland. Ein Glück nur, daß am neuen Berliner Hauptbahnhof praktisch alle Sehenswürdigkeiten fußgängerfreundlich ausgeschildert sind. So hat es dann mit der kleinen Sightseeing-Tour im Alleingang doch noch geklappt. 🙂

Kahlgeschorene U-Bahn-Kontrollöre in Nazikleidern

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 4:30 pm

Nach vielen Jahren wieder in Berlin. Und dann gleich ein Stoßtrupp Kontrollöre in szenetypischen Markenklamotten, alle Mann. Herzlich willkommen in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland!

May 23, 2008

Fail!

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 8:26 pm

Ich hab jetzt diese gepflegten Sticker im Zulauf:

FAIL

Das wird ein Spaß. 😉

Kippende Weltordnung

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 9:09 am

Diesel teurer als Super

May 21, 2008

18-Monats-Kalender

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 8:58 pm

Sehr clever, dieser 18-Monatskalender von Moleskine. Vor allem für Moleskine selbst, denn insbesondere kurzentschlossene Kalender-Umsteiger werden damit auch unterm Jahr bedient. Es würde mich nicht wundern, wenn es keinen 18-Monatskalender gäbe, der am 1. Januar beginnt.

Und warum das ganze?

1) Das Übertragen von Terminen aus irgendwelchen Groupware-Dingern bei Kunden in meinen Apple-iCal ist derart massiv fehlgeschlagen, daß ich zwei wirklich wichtigen Kunden unverschiebbare Termine auf den selben Tag (heute) zugesagt hatte, und einem davon schonend mit zwei Wochen Vorlauf beibringen mußte, daß er eben nicht der wichtigste Mensch in meinem Leben ist. 😦 Kunden wollen sowas nicht hören. Das wäre mit einem sekundenschnellen Kritzler auf Papier Monate im voraus zu vermeiden gewesen.

2) Immer wieder sitze ich in Meetings, in denen ich mal schnell einen Termin oder eine Aufgabe festhalten müßte, und in denen ich den Laptop nicht dabeihabe oder nicht allein deshalb in Betrieb nehmen will. Und auf dem Handy kann man nicht mal eben schnell Termine oder Tasks eingeben, ohne dabei wie ein kompletter Nerd dazustehen.

Während der meisten Zeit meiner Selbständigkeit habe ich übrigens ein cooles, völlig runtergewixtes TimeSystem benutzt, das mir als Anfänger mal ein sehr geschätzter Kollege Senior-Consultant überlassen hatte. Das war allerdings nicht nur teuer im Unterhalt, sondern auch wirklich sperrig, paßte nicht wirklich gut in die Arbeitstasche und blieb im Zweifelsfall gern mal zuhause.

Also jetzt: Mal wieder was neues. Ich bin gespannt, wie weit ich damit komme.

May 9, 2008

Tücke der Klimatechnik

Filed under: Egoblogging — martin @ 7:49 pm

Acht Jahre lang habe ich den ganzen Sommer über mit dem Erkältungstod gerungen, weil es kein Entkommen vom Luftstrom der Klimaanlage gab. Heute stelle ich heute fest, daß das Klimagerät hinter den äußeren, per Fernbedienung höhenverstellbaren, Lamellen, auch innere Lamellen hat, mit denen man den Luftstrom seitlich variieren kann. Ich komme mir grade mal sehr, sehr dämlich vor. 😉

April 17, 2008

Stabilität by Apple

Filed under: Egoblogging — Tags: , — martin @ 5:00 am

Sicherheitsupdate: Safari (der Webbrowser), kann man mal machen. Reboot erforderlich. Reboot hängt minutenlang. Ausschalten. Einschalten. Kernel Panic. Ausschalten. Einschalten. Kernel Panic. Ausschalten. Einschalten. Geht.

Ich hab hier voll den Endstreß und ihr kommt mir mit so’ner Scheiße?!?! 😦

Noch so’n Ding und ich steige (mal wieder) von Mac OS auf das Produktivitätswunder Linux um. Ich brauche ein System, auf das man sich verlassen kann und nicht diese Frickelkacke, die zum Webbrowserupdate (genau wie Vista) einen Reboot benötigt.

April 14, 2008

Alix migriert auf OpenBSD

Filed under: Egoblogging, Hardware — Tags: , , — martin @ 5:17 pm

Ein paar Monate nach Inbetriebnahme der Alix 2C3 haben ein paar kleine Problemchen überhand genommen. Ich hatte ständig mit Paketverlust (nicht zu beheben) und hängenden Schnittstellen (nur durch Reboot zu beheben) zu kämpfen.

Nachdem ich letzte Woche mehrmals den DSL-Router durchgetauscht und die Telekom zum Durchmessen der Leitung im Haus gehabt hatte, blieb leider nur noch ein Schuldiger übrig, und das war mein Alix-System. Am Wochenende habe ich dann die m0n0wall, die für die Geode-Plattform leider nach wie vor nur als Beta verfügbar ist, rausgeworfen und durch OpenBSD Flashdist ersetzt.

OpenBSD Flashdist ist ein ausgesprochen spartanisches System, auf dem nach der Installation praktisch keine Prozesse laufen. Hat man die Maschine dann maßlos um einen NTP-Daemon und den Paketlogger aufgerüstet, sieht die Prozeßliste wie folgt aus:

# ps ax
  PID TT  STAT       TIME COMMAND
    1 ??  Is      0:00.01 /sbin/init
15445 ??  Is      0:00.00 mount_mfs -s 1024 -i 1024 swap /dev
17625 ??  Is      0:00.08 mount_mfs -s 199132 swap /tmp
14300 ??  Is      0:00.01 syslogd: [priv] (syslogd)
13831 ??  I       0:00.13 syslogd -p /var/run/log
 9241 ??  Is      0:00.16 ntpd: ntp engine (ntpd)
30396 ??  Is      0:00.08 ntpd: [priv] (ntpd)
31199 ??  Is      0:00.04 /usr/sbin/sshd
15779 ??  Is      0:00.13 /usr/sbin/cron
 4135 ??  Is      0:00.01 pflogd: [priv] (pflogd)
31903 ??  I       0:01.78 pflogd: [running] -s 116 -i pflog0 -f /var/log/pflog 
 8329 ??  Is      0:00.29 sshd: root@ttyp0 (sshd)
14774 p0  Is      0:00.02 -ksh (ksh)
29440 p0  R+      0:00.00 ps -ax
23450 00  Is+     0:00.01 /usr/libexec/getty std.38400 tty00</code

Natürlich liegt der 500-MHz-Prozessor damit zu 99% brach. Immerhin kann ich den in der Alix im schieren Überfluß vorhandenen Arbeitsspeicher als RAM-Disk für /var/log nutzen. Bei soviel brachliegender CPU-Leistung und Offenheit des Systems fällt es mir aber zugegeben schon ein wenig schwer, mich an meine eigene Policy zu halten, nach der auf der Firewall keine Services außer SSH (und das auch nur von innen) zu laufen haben.

Will man die /etc/pf.conf editieren um etwas an den Firewallregeln zu ändern, kann man problemlos schnell das Root-Filesystem auf read-write umstellen:

# mount -o rw /
# vi /etc/pf.conf
# pfctl -f /etc/pf.conf
# mount -o ro /

Und siehe da: Nach der Umstellung sind die Paketverluste wie weggeblasen. Wenn ich an die Erfahrung denke, die ich mit meinem letzten OpenBSD-System gemacht habe, werde ich daran jetzt wohl jahrelang Freude haben. Oder auch nur vorläufig bis zum nächsten Bastelflash. 😉

April 9, 2008

Windows-Initiierungsworkshops

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 6:01 am

Die einzige Person, deren stinkenden “Windows”-Rechner ich supporte, ist meine Schwiegermutter. Das hat sich aus irgendwelchen Gründen so ergeben. Ich glaube, das begann, nachdem sie sich auf meinen vielfachen Wunsch erstmals keine gebrauchte Frickelkiste aus dem erweiterten Bekanntenkreis beschafft hatte, sondern eine Workstation von Dell. Als die Delle vor 6 Jahren kam, hatte ich damit meinen ersten Kontakt zu “Windows XP”.

Jetzt kommt die Ablösung unter “Windows Vista”. Ich gehe davon aus, daß Schwiegermama dank der gesammelten Erfahrung allein damit zurechtkommt. Wer im Alleingang DSL-Router austauscht und Speichererweiterungen in Rechner stopft, braucht eigentlich kaum noch Hilfe. Und wenn doch nicht, ziehe ich die dicken Gummihandschuhe an und kucke mal, was man da so verbasteln kann. Im Grund ist bei Microsoft ja seit “Windows 95” alles gleich geblieben.

Gummihandschuhe (Foto: cc-by-nc-nd, romanlily)

Das ganze kommt im genau richtigen Zeitpunkt, denn ich war gerade dabei, nach einer stationären Workstation Ausschau zu halten. Der alte, “schnarchlahme” XP-Rechner (2 GHz, 512 MB) wird mir bestimmt noch ein paar Jahre lang treue Dienste unter Linux leisten. 🙂

Warum ich meine Schwiegermutter nicht auf Linux oder MacOS umhebe? Ganz einfach: Es hat keinen Sinn. Ich muß nicht (mehr) missionieren. Jemand, der unterm proprietären “Windows” mit Firefox, Thunderbird, OpenOffice und vielleicht sogar GIMP den Alltag mit Open Source bestreitet, ist mir mittlerweile nicht nur genauso recht, sondern vielleicht lieber als jemand, der unter einem anderen System nicht so recht glücklich zu werden glaubt.

April 6, 2008

Ab zum Linuxtag

Filed under: Egoblogging, FOSS, UNIX & Linux — Tags: — martin @ 3:32 pm

Mein Flug zum Linuxtag ist gebucht: Am 28.5. bin ich vor Ort in Berlin. 🙂

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