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August 21, 2009

Ethernet Bandbreite messen

Filed under: UNIX & Linux — Tags: , , , , , , , — martin @ 11:22 am

Den Datendurchsatz auf einer Ethernet-Verbindung mißt man z.B. mit NetPIPE oder mit iperf. Unter Debian sind diese unter den Paketnamen netpipe-tcp bzw. iperf installierbar.

Für die Bandbreitenmessung mit beiden Tools muß auf dem ersten beteiligen Rechner jeweils eine Serverkomponente gestartet werden:

Für NetPIPE: NPtcp
Für iperf: iperf -s

Auf dem anderen Rechner wird dann ein Client gestartet, der die Messung durchführt:

Für NetPIPE: NPtcp -h <gegenstelle>
Für iperf: iperf -c <gegenstelle>

Iperf produziert bei mir generell etwas höhere Meßwerte als NetPIPE. Wo NetPIPE bei knapp 700 Megabit aufhört, legt iperf noch eine Schippe drauf und landet bei etwas über 800 Megabit.

Wer sich über noch höhere Werte freuen will, darf sein Glück mit iperf und der Option -u (auf beiden Enden) versuchen. Damit wird die Messung nicht per TCP, sondern per UDP durchgeführt. Auf der hier gemessenen Leitung, die noch eine hochwertige Kat.5-Komponente an Bord hat, kommt iperf auf genau 1 Gigabit, was mir etwas zu sportlich vorkommt.

Des weiteren kann es sich lohnen, mit der Option -d (wieder auf beiden Enden) zu spielen, um die Performance im Vollduplexbetrieb zu testen. Dabei stinkt meine Verkabelung im TCP-Modus schrecklich ab, während im UDP-Modus das Märchen vom vollen Gigabit aufrecht erhalten wird. Ver viel Geduld hat, kann in solchen Situationen gern in die Ursachenforschung einsteigen. 🙂

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September 6, 2008

Langsam kehrt Ruhe ein

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 6:13 am

Seit 2001 “brummte” in meinem kleinen Rack hinter verschlossener Tür ein Ethernet-Switch vor sich hin. Nicht wirklich störend, aber hörbar laut. Den habe ich gestern durch ein vergleichbares Modell ohne Lüfter ersetzt. Beeindruckend, wie es aufs Ohr wirkt, wenn die Störfaktoren immer weniger werden.

Ich setze übrigens seit vielen Jahren auf die guten Billig-Switches von Longshine. Peinlich, oder? 😀

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