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August 6, 2014

Blu-ray am Mac abspielen

Filed under: Hardware, Movies — Tags: , , — martin @ 9:06 pm

20140806002548Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Apple Macbook Pro (Late 2013). Das ist mein erstes Notebook mit USB 3.0. Und obwohl ich während der letzten Jahre bereits ausschließlich Peripherie mit USB 3.0 angeschafft hatte, fehlte mir noch ein entsprechender optischer Brenner. Also habe ich mal zum schwindligsten OEM-Mist gegriffen, den Amazon in dieser Hinsicht zu bieten hat. Der kann Blu-ray, also stellte sich die Frage, wie man am besten Blu-ray-Disks am Mac ansehen kann. Auf Reisen hat der Datenträger in der Tasche schließlich durchaus Vorteile gegenüber iTunes- oder Amazon-Streams über unvorherhersehbar leistungsschwache Wireless-LANs oder gar Mobilfunk.

20140806003314Am naheliegendsten war natürlich der Versuch, die Blu-ray-Disks mit VLC abzuspielen. Leider war dieses Unternehmen nicht von Erfolg gekrönt. Zwar findet man per Suchmaschine schnell die AACS-Bibliothek zum Einbinden in VLC, aber das ebenfalls auffindbare Keyfile ist äußerst rudimentär ausgestattet und war zu diesem Zeitpunkt trotz des großen “UPDATED!”-Hinweis bereits einige Jahre alt. Mit Glück kann man sich den passenden Key zur vorliegenden Blu-ray-Disk aus einem einschlägigen Forum heraussuchen, aber man hat nicht immer Glück, und so war kein Key für die Disks auffindbar, die ich in dem Moment bei mir hatte. Für den Moment scheint die Content-Industrie gewonnen zu haben, so dass Blu-ray-Disks im Open-Source-Workflow wirklich garnicht oder nur mit reichlich Handarbeit nutzbar sind.

Also blieb nur noch die Zuflucht zu kommerziellen Playern, oder besser gesagt, DEM kommerziellen Player. Denn die gesamte Konkurrenz des “MacGo Mac Blu-ray Player” scheint von genau diesem abzustammen. Die Homepage von MacGo weist eine brachiale Übersetzung ins Deutsche auf (“Wir dedizierten uns, der Führer in der DVD Blu-ray Video Konvertierungstechnologie zu sein!”), die bei einigermaßen professionalisierten Nigeria-Scammern Fremdscham hervorrufen dürfte. Bei dieser abenteuerlichen Webseite habe ich nun also diese nicht weniger abenteuerliche Software gekauft.

Zugegebenermaßen ist es so, dass ich auch im DVD-Zeitalter noch nie Wert auf Menüs und Extras gelegt habe, und so komme ich mit der rudimentären Navigation des MacGo-Players gut zurecht. Bei Disks mit vielen Episoden, die nicht vernünftig ausgewählt werden können, wäre mir aber verständlich, wenn sich eine gewisse Unzufriedenheit darüber breitmacht, dass das Originalmenü der Disk nicht angezeigt wird.

Ganz ohne Internetverbindung geht es allerdings auch hier nicht, denn die Entschlüsselung der Disks wird nach dem Einlegen über das Netz etabliert. Das sollte allerdings auch auf schlechten Verbindungen oder per Roaming kein Problem sein.

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Der windige Player hat die getesteten Disks absolut problemlos abgespielt, mit minimaler Prozessorlast. Optisch ist sein User Interface aber wirklich kein Highlight, nicht zuletzt, weil es nicht auf das Retina-Display des Macbook Pro ausgelegt ist. Die 5 Minuten Angst beim Kauf der Software haben sich aus meiner Sicht trotzdem gelohnt.

Dass Apple mit seinem “Superdrive” keine Unterstützung für Blu-ray bietet, ist und bleibt traurig. Auch wenn Steve Jobs mit seiner Beschreibung von Blu-ray als “Big bag of hurt” recht gehabt haben sollte, wäre es schön, wenn man ein externes Laufwerk mit stabiler Stromversorgung direkt bei Apple kaufen könnte. Eine allgegenwärtige schnelle Internetversorgung, über die man sich jederzeit mit Filmen bedienen könnte, wird nämlich noch über Jahre hinweg Zukunftsmusik bleiben. Das Video-Regal im nächsten Supermarkt liegt dann einfach näher als der iTunes-Store.

January 4, 2011

One month with the Macbook Air 11″

Filed under: Hardware — Tags: , , , , , — martin @ 1:37 pm

Or: “Whatever you do: Do not mention the adapter!”

When Apple introduced the Macbook Air 11″ in late 2010, I was excited. For years, I had been craving a successor to the wonderful Powerbook 12″, but none ever showed up. Finally, the MBA11 came remarkably close.

On the first of december 2010, I ordered the biggest MBA11 configuration: 128GB SSD, 4 GB RAM, 1.6 GHz CPU, along with the USB ethernet adapter and a DVI adapter.

I used Apple’s migration assistant to bring the data (mostly iTunes) from my 2006 Macbook 13″, after which there still were 35GB available on the MBA11’s SSD. Unfortunately, this is not enough to activate Filevault, which is somewhat annoying. I have all secret data in an encrypted DMG now, which really is a foul compromise, but at least, other than Filevault, it doesn’t make the system unstable.

The 1.6 GHz CPU is slower than the majority of random notebooks from electronics stores, yes. No surprise here. Nevertheless, for my uses of the Macbook, the decreased performance only shows when converting raw photos. This is still doable if you are willing to wait a few seconds longer, but it’s not where the MBA11 really excels. Still, I have not a single complaint about CPU speed. 1.6 GHz may sound like 2003, but remember that there’s two cores and battery lifetime is likely much better than what you got from your 2003 Centrino conglomerate. On the other hand, the MBA11 is no toy from the Atom class, but capable of getting real work done.

HD video playback on my DVI monitor is fine.

The battery realistically lasts around 5-6 hours when not doing too much CPU intensive stuff. You won’t usually need the charger during the day, unless you really use the MBA11 as your principal workstation all the time. (Granted: Viewing lots of streamed video at the 27th Chaos Communication Congress didn’t help battery lifetime too much, so at one time, I had to charge during the day.) Anyway: When the battery status is at the last red pixel-wide bar, this means that there are about 45 minutes left. Which I find rather impressive. 🙂

As could be expected, the size of the keyboard is great. The thin ESC key can be irritating for UNIX types like me and needs some getting used to. Some adaptation is also required for the glass trackpad. Usability of that thing is somewhat counterintuitive.

The only real shortcoming of the MBA11, which really, really annoys me (and I did not expect it to annoy me that badly), is that it does not have Gigabit ethernet. I have measured the USB ethernet adapter to be capable of actual >95Mbps, but seriously, this is simply too slow and really far behind. I have Cat-6 and Cat-7 cabling everywhere in my house and don’t feel like using WiFi exclusively anytime in the near future. A proprietary Gigabit connector instead of the USB adapter would have been the proper thing to deploy here. (FYI: The magsafe power adapter in the photo is from my wife’s Macbook 13″.)

With the exception of the Ethernet adapter, I’m very happy with the MBA11. It’s so light and so small that it makes my 3 year old Asus U6, which was once considered compact, appear like a damn concrete slab. My old white Macbook 13″ looks downright archaic next to the Macbook Air. The small SSD is somewhat limiting, but as long as you are not going to carry around your movie collection, things will be fine.

If you don’t need extreme performance numbers to feel great, and if you can live with 100Mbps ethernet in the year 2011, the Macbook Air really is the perfect notebook that you can carry with you everywhere you go. I’m glad to have skipped the “netbook” craze altogether and to have ended up with this great little machine.

June 7, 2008

Neues Notebook im Anmarsch

Filed under: Hardware — Tags: — martin @ 12:59 pm

Mein Macbook hat sich ja nun leider entschieden, ganz gewaltig abzustinken. Memtest86+ bringt mit keinem RAM-Modul einen erfolgreichen Test zustande. Davon abgesehen, daß das die Probleme, die ich so hatte, nur bestätigt, kann es aber auch durchaus sein, daß Memtest86+ ein generelles Problem mit Macbooks hat. Das weiß man mit Apple-Hardware ja nie so genau. “Techtool Deluxe”, das zu AppleCare gehört, hält den Speicher jedenfalls im Gegensatz zu Memtest86+ für in Ordnung.

Nachdem ich vorgestern ja bereits höllisch Frust geschoben hatte, weil mir MacOS die lebensnotwendige VMware mit “Windows” zerschossen hatte, war das mit Memtest86+ jetzt der Punkt, an dem ich ein neues Wintel-Notebook bestellt habe, um mich auf keine weiteren Experimente einlassen zu müssen.

Wenn ich mit dem neuen System produktiv bin, gebe ich das Macbook dann nochmal zur Apple-Care-Garantie. In der Hoffnung, daß der Spuk irgendwann ein Ende nimmt.

Update: Ach ja, das neue wird ein Asus U6. Lack und Leder. Voraussichtlich Mittwoch oder Donnerstag nehme ich es in Empfang.

Die Antwort auf alles?

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 7:01 am

June 5, 2008

Gestrichen Voll

Filed under: Hardware — Tags: , , , — martin @ 3:34 pm

Ganz unschuldig spielte ich heute früh ein wenig mit Subversion, der erwähnten SSH-Tunnelung und SCPlugin herum, als das Macbook plötzlich komplett und ohne Zugriff auf die üblichen Rettungswege einfror. Vermutlich ein Ressourcenkonflikt(chen), weil ich SCPlugin benutzen wollte, während der svn-Wrapper zum Editieren geöffnet war.

Nach fünf Minuten habe ich dann den Rechner aus- und wieder eingeschaltet.

Danach wollte meine VMware mit “Windows”, die ich leider brauche, um einen zahlungskräftigen Kunden zu beglücken, nicht mehr starten und ließ sich auch mittels der tollsten Hilfsmittel und Live-CDs nicht mehr zur Kooperation bewegen. Die virtuelle Platte war aus “Windows”-Sicht wie neu und unformatiert. Mit diversen innerhalb der VMware angebooteten Live-CDs konnte man sie zwar noch mounten, aber kein Directory-Listing anzeigen. Der ganze MBR-Quatsch, den man so kennt, fruchtete ebenfalls nicht. Die Installations-CD von “Windows” verweigerte mit der Platte in diesem Zustand die Kooperation und hängte sich nach dem ersten Tastendruck ebenfalls weg.

Ein Restore des zwei Wochen alten Backup der VM sah auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, legte sich dann aber beim ersten Reboot in einer Endlosschleife aufs Kreuz. Kaum mehrere Stunden später war das Problem dann mittels einer XP-Reparaturinstallation behoben. Jetzt gibt “Outlook” noch Fehler aus. Die müßte ich morgen irgendwie in den Griff bekommen.

Ich bin stinksauer. Auf “Windows”, weil es im Ernstfall so kack-benutzerunfreundlich zu bedienen ist. Auf die VMware, die es zuläßt, daß das Plattenimage derart unwiederbringlich versenkt wird, und vor allem auf MacOS, das es sich leisten kann, aus dem nichtigsten aller Gründe einfach mal komplett mit fliegenden Fahnen abzusemmeln. Scheiße!!!

Ach ja. Aus Forscherdrang habe ich dann nochmal versucht, “Windows XP” nativ zu installieren, mittels Bootcamp. Das macht auch schön eine halbe Stunde lang rum, bis zum Reboot, und dann steht auf dem Bildschirm “Medienfehler, Neustart: Taste drücken”. Ganz großartig, wirklich!

Jetzt reagiere ich mich gleich mal beim Rasenmähen ab und hole mir dann das Komplettbackup vom 18.5. zurück.

Es wird wieder Zeit für ein freies UNIX auf dem Laptop. Alles andere bringt echt nur Kummer. 😦

March 18, 2008

Gummilippe

Filed under: Hardware — Tags: , , — martin @ 11:53 pm

Am Rande der dritten Reparatur meines Macbook hatte ich ein halbes Stündchen Zeit, um ausgiebig ein Macbook Air zu befummeln. Ohne Beaufsichtigung durch Verkäufer, ohne Publikumsandrang, und ohne Diebstahlsicherung, so daß ich es vollkommen ohne Eile und ohne Bedenken von allen Seiten betrachten konnte. Es ist einfach schön, in einen Laden zu kommen, wo man nicht wie ein flüchtiger Verbrecher behandelt wird.

Besonders gut gefallen hat mir der Dämmerungssensor in Kombination mit der beleuchteten Tastatur. Daß ich diese Tastatur für die beste Notebooktastatur aller Zeiten halte, ist ja nicht weiter verwunderlich, denn das geht wohl jedem so, der sich am Macbook davon überzeugen durfte. Knackig finde ich auch die Art, wie die Klappe mit den Ports betätigt wird.

Trotz allem positiven, bleibe ich bei meiner ersten Einschätzung, daß das Gerät einfach zu voluminös ist. Der breite Rand um den Bildschirm stört mich schon beim Macbook. Bei einem Gerät, das mit aller Macht das schlankste sein will, geht er wirklich garnicht. Da, wo der Rechner so extrem abgeplattet ist, hätte besser der Footprint reduziert werden sollen, statt den “flachsten” Rechner zu konstruieren.

Ein Manko an der Konstruktion ist mir aufgefallen, und das ist die das Display umlaufende Gummilippe. Diese ist gegenüber der Grifföffnung an der Vorderkante nicht ausgespart und wird beim Aufklappen an dieser Stelle zwangsläufig nahezu immer mit den Fingern berührt. Meine Erfahrungen mit solchen Materialien sind nicht die besten und ich bin mal gespannt, wie diese Stelle bei den Air-Besitzern in 2 Jahren aussieht.

Da sich ein Trend abzeichnet, daß ich ab Herbst viel weniger unterwegs in irgendwelchen Hotels, sondern mehr zuhause sein werde, habe ich dem Verkäufer mal Löcher über den Mac Pro in den Bauch gefragt. Mit großzügig dimensionierten Rechnern habe ich nämlich recht gute Erfahrungen gemacht. Was am Anfang richtig schnell ist, brummt unbemerkt vor sich hin und wird vor Ablauf von 5 Jahren schonmal überhaupt nicht durch Performancedefizite auffallen und mit etwas Glück nach 10 Jahren noch immer sein Geld verdienen.

Mal schauen, was bis Ende des Jahres so geht. Finanziell, meine ich.

February 19, 2008

USB slow in MacOS 10.5.2?

Filed under: Software — Tags: , , , — martin @ 9:46 pm

Oh well, the troubles with MacOS 10.5.2 aren’t about to stop. Now I’m discovering that USB transfers from my camera’s memory card are painfully slow, no matter whether I use a card reader or connect the camera directly to USB. The hardware is USB 2 but the transfer speed feels more like USB 1, which means that it is very, veeery, veeeeery slow. Once again, I’m not alone in this, although many (if not most) users seem to have had the same problem before upgrading to 10.5.2 already:

An interesting observation is that in these discussions, random stuck-in-the-mud Firewire proponents show up and start telling people that USB has always been inferior anyway. Weird. As if anyone could just plug in their digital camera through Firewire instead of USB.

I’ll now try a reboot and a few resets of the whatever-manager. I doubt it helps, but it’s probably worth a try. (Update: A reboot and three ritualistic Alt+Cmd+P+R resets have fixed it, at least for now.)

February 5, 2008

Crackbook reloaded

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 3:45 pm

Ganz klasse: Bei meinem Macbook bröckelt das Topcase nun ebenfalls. Er bekommt dann demnächst das vierte Topcase. Damit haben wir im Moment zwei bröckelnde Macbooks gleichzeitig im Haus.

January 22, 2008

Macbook = Crackbook

Filed under: Hardware — Tags: , — martin @ 8:46 am

Nicht, weil es so schnell süchtig macht, sondern weil es sich gern mal ganz ohne fremde Hilfe in seine Bestandteile auflöst: My MacBook Was Cracked By Itself

Mein eigenes Macbook hat’s schon zweimal erwischt (jeweils auf Garantie) und jetzt ist das von meiner Frau an der Reihe. Das nervt!

January 16, 2008

Re-air-lity Check

Filed under: Hardware — Tags: , , — martin @ 7:03 am

RDF hin oder her, man sollte die Euphorie über das Macbook Air wirklich behutsam dosieren:

  • Der Footprint des Air entspricht auf den Millimeter genau dem des gemeinen Plastik-Macbooks und liegt somit weit oberhalb dessen, was man als Subnotebook durchgehen lassen kann.
  • Die Chipsatzgrafik ist ebenfalls mit dem Plastik-Macbook identisch.
  • Ein würdiger Nachfolger für das kleine dicke Powerbook 12″ läßt somit noch immer auf sich warten.
  • Toshiba hatte bereits 2002 ein dünneres Gerät im Sortiment. Natürlich häßlich wie die finstere Nacht. Aber wenn wir das Spiel mit den Superlativen schon spielen wollen, dann bitte ohne Ausreden.
  • Die Vorstellung neuer Macbook Pros ist mittlerweile höchst überfällig und die Enttäuschung darüber, daß Lifestyle bei Apple Vorfahrt zu haben scheint, wird auch bei den Fans jeden Tag größer.

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