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October 7, 2008

Macbook Exorcism

Filed under: Software — Tags: , , , — martin @ 5:32 am

Last weekend, I had to fix something on my wife’s Macbook. I had it open to see if there is any obvious reason for the failure of her DVD drive. I have now ordered a replacement for about 100 Euros, which seems fairly reasonable to me.

I was surprised to see that the Power button on her Macbook shows as much wear as the most worn key on the keyboard. She told me that the machine crashes extremely frequently, about once a day, during wake-up from sleep. Something that I had observed on my own Macbook as well and that was fixed by installing the “Windows” operating system. I have not experienced a single crash since then. (Although Vista and the Bootcamp drivers do have their own strange quirks that one needs to get used to.)

Yes, I know: None of the Apple users reading this blog have ever had a single negative experience with Mac OS “Leopard” and me and my wife are the only ones with these problems. Stupidity, bad karma, fluctuations in the electrical system, sun spots. Whatever. There really must be something wrong with us here.

Nonwithstanding this, I really see another Migration away from Mac OS coming up. My confidence that Apple Computer Inc. will ever bring out a stable operating system again, is exactly Zero.

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August 29, 2008

Resizing Boot Camp Partitions

Filed under: Software — Tags: , , , — martin @ 4:48 am

When I had initially installed Microsoft Vista in a dual-boot configuration on my Macbook using Bootcamp, my 250 GB harddisk was shared in an even 120GB/120GB fashion between MacOS and Vista. After moving all my multimedia goods from the Mac to the “Windows” side, this turned out to not be an optimal solution anymore. So I set out to shrink the Mac partition and to grow the Vista Partition.

Changing the proportions of both partitions is somewhat straightforward, as long as you have the following available:
– Lots of time for the resizing process.
– Basic knowledge of how to boot your Mac (Alt-boot, C-boot).
– A working and reliable backup of both systems. I found this very helpful in oder to keep me from paNicKInG!!!1!
– The PartEdMagic Live CD
– The rEFIt boot CD
– The Vista Installation DVD

First, I used SuperDuper! and Vista’s backup facility (I believe this is an “Ultimate” only feature) for creating backups of both systems.

After making backups, I started the system from the PartEdMagic CD. I resized the partititions and started the actual resizing process. Then I went to bed. After coming back to my Macbook, I found that Gparted had produced lots of warnings while shrinking the HFS+ partition (mostly due to some file system operations that Gparted isn’t capable of) and lots of green checkmarks while growing the NTFS partition. Deceptively promising.

A reboot came up with a black screen and the warning “No bootable device — insert boot disk and press any key” from the default mode of booting into Vista. Alt-booting allowed me to select the MacOS partition and, much to my surprise, MacOS came up flawlessly, despite all the warnings from Gparted.

A hint from the Ubuntu Wiki brought me to the rEFIt bootable CD. After booting rEFIt, I selected the “Partitioning Tool” from the menu, to find that the NTFS partition was marked as “Data”, with rEFIt already offering to fix things: “MBR table must be updated. May I update the MBR as printed above?” – Yes, please. (I’m not sure whether rEFIt really was the key here, or if I could have changed the partition type using fdisk from any other Live CD. But why bother?)

After another reboot, the Vista partition came up with a message about the hardware configuration having changed and that the system needed to be repaired from the installation DVD. So I booted from the DVD again. I found it exceptionally hard to find the right split second where I could press the “any key” for instructing the DVD to not chainload the Vista partition from the harddisk, but in the end, I made it (after pressing F5, out of some long-forgotten DOS habit).

After following the “repair” process (really just one or two mouse clicks), a quick file system check and yet another reboot, the system was in great condition again.

August 19, 2008

Sakrileg

Filed under: Software — Tags: , , , — martin @ 7:31 pm

Ich weiß ja garnicht, ob ich es schonmal rumerzählt habe. Aber auf meinem Macbook läuft jetzt “Windows” Vista als Dual-Boot-System parallel zu MacOS.

Und ich weiß garnicht, wie ich es sagen soll. Aber wenn man sich Vista mal unvoreingenommen auf dieser Hardware anschaut, dann muß man sich schon fragen, wie Apple es schafft, um einen hinfälligen Schrotthaufen namens MacOS 10.5 “Leopard” eine solche Anhängerschaft zu scharen.

Für den Anfang: GIMP und OpenOffice. Alles GUI-nativ unter “Windows” (man denke an die fehlende Drucksensitivität von GIMP unter MacOS), ohne Gefrickel, ohne Alphabetagamma-SVN-CVS-Basteleien und Performance-Einbußen. Was sonst? Daß es unter MacOS noch immer keine Ports von GIMP und OpenOffice gibt, die über das Experimentierstadium hinaus sind, ist ein unglaublich grobes Versäumnis seitens Apple, die diese Entwicklung seit mindestens fünf Jahren komplett ignorieren.

Dann: Die Stabilität. Keine erfolglosen Aufwachversuche, wie sie auf MacOS zum guten Ton gehören. Kein hängender Fenstermanager, kein Beachball oder das “Windows”-Äquivalent davon, wie das auch immer aussehen mag. Niemals. Und ich dachte schon, daß ich kaputtes RAM im Macbook hätte. Oder den Verstand verloren. Oder beides.

Und zuletzt der wirklich widerliche blanke Hohn: Das Macbook läuft unter Vista deutlich leiser als unter MacOS. Und das mit dem transparenten Bullshit-Jahrmarkt-GUI namens Aero oder wie es auch immer heißen mag. Wo MacOS schon allein unter dem schwarzem Bildschirmschoner einen kompletten CPU-Kern in Beschlag nimmt und den Raum mit herrlich lautem Lüfterrauschen erfüllt, herrscht unter “Windows” Ruhe, ganz so, wie es sich gehört.

Im Vergleich zur Vista-Installation auf meinem Asus-Notebook ist Vista Ultimate mit den Bootcamp-Treibern übrigens vollkommen “clean”. Der extreme Bastelcharakter eines katastrophal verlangsamten Betriebssystems, der sich mir bei der Asus-Vorinstallation aufgedrängt hat, tritt hier überhaupt nicht zutage.

Es ist natürlich nicht wirklich alles toll unter Vista: Die Shell, die “Windows” einem zumutet, ist nach wie vor eine Katastrophe. Der Laufwerksbuchstabe als solcher ist auch noch nicht ausgestorben. Will man eine halbwegs konsistente Arbeitsumgebung, ist es nicht damit getan, einfach Cygwin zu installieren, sondern man muß sich mühselig die Cygwin-Umgebung zurechtfrickeln, so daß sie einigermaßen leidlich mit dem Rest des Systems interagiert. Das vertage ich erstmal so lange, wie ich keinen X-Server brauche. Wirklich tolle Hacks mit Marco Polo in Zusammenarbeit mit SSH und SVN wie unter MacOS kann man unter “Windows” ebenfalls glatt vergessen. Daran kann auch das kunterbunte Tortoise SVN (meines Erachtens der perfekte SVN-Client) nichts ändern. Ein Glück, daß ich das Vistabook hauptsächlich stationär einsetze und keine Unterstützung für wechselnde Lokationen brauche.

Ein bootfähiges Backup wie mit SuperDuper! wäre auch unter “Windows” schön. Ist aber leider nicht. Schade.

OmniGraffle, das ich erst dieses Jahr als Pro-Version lizensiert hatte, stellt ebenfalls einen schmerzlichen Verlust dar, denn es ist weder für “Windows” noch für Linux verfügbar. Willkommen in der Löhnware-Falle. Vielleicht sollte ich mich in diesem Bereich doch mal mit den freien Alternativen, wie z.B. Dia, näher beschäftigen.

Für die “richtige Arbeit”(tm), wenn unterwegs im Dreck gewühlt werden muß, bleibt es übrigens bei Linux auf meinem Asus U6S. Sicher ist sicher. Das Macbook steht als Office-Station im Büro und verhält sich unauffällig.

Ihr könnt mich jetzt kratzen und beißen und mir Tiernamen geben. Eins ist nicht von der Hand zu weisen: Mit “Windows” und einem Werkzeugkoffer voll freier Software wie Firefox, Thunderbird, Pidgin, GIMP und OpenOffice sitzt man ganz uncool auf einer offeneren Plattform als auf dem Mac mit cooler Software wie Safari, Mail.app, iChat, Photoshop (Schülerlizenz im Büro) und dem vom Kollegen kopierten Microsoft Office.

Qnf fvaq qvr Snxgra. Qraxg zny qeüore anpu. 😀

June 5, 2008

Gestrichen Voll

Filed under: Hardware — Tags: , , , — martin @ 3:34 pm

Ganz unschuldig spielte ich heute früh ein wenig mit Subversion, der erwähnten SSH-Tunnelung und SCPlugin herum, als das Macbook plötzlich komplett und ohne Zugriff auf die üblichen Rettungswege einfror. Vermutlich ein Ressourcenkonflikt(chen), weil ich SCPlugin benutzen wollte, während der svn-Wrapper zum Editieren geöffnet war.

Nach fünf Minuten habe ich dann den Rechner aus- und wieder eingeschaltet.

Danach wollte meine VMware mit “Windows”, die ich leider brauche, um einen zahlungskräftigen Kunden zu beglücken, nicht mehr starten und ließ sich auch mittels der tollsten Hilfsmittel und Live-CDs nicht mehr zur Kooperation bewegen. Die virtuelle Platte war aus “Windows”-Sicht wie neu und unformatiert. Mit diversen innerhalb der VMware angebooteten Live-CDs konnte man sie zwar noch mounten, aber kein Directory-Listing anzeigen. Der ganze MBR-Quatsch, den man so kennt, fruchtete ebenfalls nicht. Die Installations-CD von “Windows” verweigerte mit der Platte in diesem Zustand die Kooperation und hängte sich nach dem ersten Tastendruck ebenfalls weg.

Ein Restore des zwei Wochen alten Backup der VM sah auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, legte sich dann aber beim ersten Reboot in einer Endlosschleife aufs Kreuz. Kaum mehrere Stunden später war das Problem dann mittels einer XP-Reparaturinstallation behoben. Jetzt gibt “Outlook” noch Fehler aus. Die müßte ich morgen irgendwie in den Griff bekommen.

Ich bin stinksauer. Auf “Windows”, weil es im Ernstfall so kack-benutzerunfreundlich zu bedienen ist. Auf die VMware, die es zuläßt, daß das Plattenimage derart unwiederbringlich versenkt wird, und vor allem auf MacOS, das es sich leisten kann, aus dem nichtigsten aller Gründe einfach mal komplett mit fliegenden Fahnen abzusemmeln. Scheiße!!!

Ach ja. Aus Forscherdrang habe ich dann nochmal versucht, “Windows XP” nativ zu installieren, mittels Bootcamp. Das macht auch schön eine halbe Stunde lang rum, bis zum Reboot, und dann steht auf dem Bildschirm “Medienfehler, Neustart: Taste drücken”. Ganz großartig, wirklich!

Jetzt reagiere ich mich gleich mal beim Rasenmähen ab und hole mir dann das Komplettbackup vom 18.5. zurück.

Es wird wieder Zeit für ein freies UNIX auf dem Laptop. Alles andere bringt echt nur Kummer. 😦

April 9, 2008

Windows-Initiierungsworkshops

Filed under: Egoblogging — Tags: — martin @ 6:01 am

Die einzige Person, deren stinkenden “Windows”-Rechner ich supporte, ist meine Schwiegermutter. Das hat sich aus irgendwelchen Gründen so ergeben. Ich glaube, das begann, nachdem sie sich auf meinen vielfachen Wunsch erstmals keine gebrauchte Frickelkiste aus dem erweiterten Bekanntenkreis beschafft hatte, sondern eine Workstation von Dell. Als die Delle vor 6 Jahren kam, hatte ich damit meinen ersten Kontakt zu “Windows XP”.

Jetzt kommt die Ablösung unter “Windows Vista”. Ich gehe davon aus, daß Schwiegermama dank der gesammelten Erfahrung allein damit zurechtkommt. Wer im Alleingang DSL-Router austauscht und Speichererweiterungen in Rechner stopft, braucht eigentlich kaum noch Hilfe. Und wenn doch nicht, ziehe ich die dicken Gummihandschuhe an und kucke mal, was man da so verbasteln kann. Im Grund ist bei Microsoft ja seit “Windows 95” alles gleich geblieben.

Gummihandschuhe (Foto: cc-by-nc-nd, romanlily)

Das ganze kommt im genau richtigen Zeitpunkt, denn ich war gerade dabei, nach einer stationären Workstation Ausschau zu halten. Der alte, “schnarchlahme” XP-Rechner (2 GHz, 512 MB) wird mir bestimmt noch ein paar Jahre lang treue Dienste unter Linux leisten. 🙂

Warum ich meine Schwiegermutter nicht auf Linux oder MacOS umhebe? Ganz einfach: Es hat keinen Sinn. Ich muß nicht (mehr) missionieren. Jemand, der unterm proprietären “Windows” mit Firefox, Thunderbird, OpenOffice und vielleicht sogar GIMP den Alltag mit Open Source bestreitet, ist mir mittlerweile nicht nur genauso recht, sondern vielleicht lieber als jemand, der unter einem anderen System nicht so recht glücklich zu werden glaubt.

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